Sunday, November 27, 2022
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    Self-Care: 5 besondere Beauty Treatment Trends


    Wer kennt es nicht? Man wacht morgens auf, geht ins Bad, schaut in den Spiegel – und neben Augenringen und einem müden Gesicht, findet man ein kleines Fältchen, das doch gestern noch nicht da war. Viele Frauen und auch Männer stören sich nicht an den kleinen Veränderungen, die das Älterwerden Tag für Tag mit sich bringt – und das ist auch gut so, denn schließlich sind wir doch alle betroffen und sollten dies nicht zu einem Problem machen, das mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Dennoch ist es ein schöneres Gefühl in den Spiegel zu schauen und in ein frisches und gesundes Gesicht zu blicken und sich an seiner Haut zu erfreuen.

    Das Vampire Lifting ist ein recht neuer Trend in der Beauty, der ganz ohne operative Eingriffe auskommt – stattdessen wird das eigene Blut aufbereitet (daher auch der unkonventionelle Name) und auf Injektionen zurückgegriffen. Ganz so blutig, wie man sich das Ganze nun vorstellen mag, ist es dann allerdings nicht, denn es wird kein rotes Blut, sondern eine konzentrierte Plasmaflüssigkeit, die aus der entnommenen Blutprobe gewonnen wird, indem das Blut zentrifugiert wird, um die körpereigenen Blutplättchen auf eine geringe Menge an Plasma zu konzentrieren. Demnach ist das Vampire Lifting die natürliche Alternative für all die, die sich von kleinen Narben, wie sie nach starker Akne häufig entstehen, stark großporiger Haut oder der unbeliebten Zornesfalte, entledigen wollen und bisher vor einem operativen Eingriff zurückgeschreckt sind. Das Lifting kann in verschiedenen Bereichen durchgeführt werden – am Gesicht, am Hals, bei Schwangerschaftsstreifen oder auch auf dem Handrücken. Sie wird aber auch gerne bei Männern auf der Kopfhaut verwendet, da es den Haarwachstum anregt. Direkt nach der Behandlung, die etwa eine Stunde dauert, ist die Haut natürlich erst einmal gereizt. Es können also kleine Schwellungen und Rötungen auftreten, schließlich geht das Lifting regelrecht “unter die Haut.“ Deshalb empfehle ich, dass ihr euren Termin entweder kurz vor dem Urlaub oder zum Wochenende hin macht. Das Ergebnis, das in meinem Fall ein ebenmäßiges, feines Hautbild war – wird nach ungefähr vier bis sechs Wochen sichtbar. Genau dann also, wenn man langsam beginnt, an der Wirkung zu zweifeln.

    Die Vorteile: Keine bleibenden Narben, wie es bei anderen Treatments oft der Fall ist. Wichtig: Nach der Behandlung solltet ihr erst einmal auf aggressive Hautprodukte, die beispielsweise Säure enthalten, verzichten, um eure Haut nicht zusätzlich zu reizen.

    Bei Micro-Needling handelt es sich um ein nicht-operatives Verfahren, das meist in Kosmetikstudios angeboten wird. Needling ist eine Prozedur, bei der wir unseren Körper ein wenig austricksen, um eine Reaktion zu provozieren. Dabei wird ein Dermaroller mit kleinen Nadeln über die Haut geführt, wobei kleine Verletzungen entstehen. Warum? Um unseren Körper zur Selbstheilung anzuregen: zu einer besseren Durchblutung, zur Regenerierung der Zellen, zu einer Bildung von Stoffen, die dafür sorgt, dass die Haut wieder glatter, feiner und straffer wird. Die kleinen Löcher, die bei diesen Verletzungen entstehen sollen außerdem dafür sorgen, dass Pflegeprodukte besser in die Haut einziehen können und somit besser wirken.

    Die Vorteile: Es werden keine künstliche Stoffe injiziert und die Behandlungen sind meist günstiger als andere Verfahren, da der Großteil von eurem Körper selbst erledigt wird. Micro-Needling wird vor allem bei starken Hautproblemen angewendet: Bei Unreinheiten, Brandnarben, kleineren Narben – jedoch nicht bei aktiver Akne oder einer besonders gereizten Haut, da die Haut schließlich verletzt wird. Genau aus diesem Grund solltet ihr euch auch für ein Kosmetikstudio entscheiden, dem ihr wirklich vertraut oder einen Hautarzt aufsuchen, um Entzündungen zu vermeiden. Alternativ könnt ihr den Dermaroller auch Zuhause anwenden – hier solltet ihr darauf achten, ihn vorsichtig und vor allem gleichmäßig zu verwenden. Ganz gleich ob Zuhause oder im Studio – direkt nach der Behandlung weist euer Gesicht starke Rötungen auf und reagiert empfindlich auf äußere Einflüsse. Gönnt eurem Gesicht nach den Strapazen also eine Pause von Make-Up und intensiven Kosmetikprodukten.

    Besonders hoher Beliebtheit erfreuen sich zurzeit sogenannte Vitamininfusionen. Dabei handelt es sich um keine neu entdeckte Methode, da der Vorgang ursprünglich aus der Alternativmedizin und Naturheilkunde stammt. Vor einigen Monaten allerdings wurden sogenannte “Drip Sessions“ als “das Wundermittel der Stars“ aus den USA vermarktet. Mittlerweile werden also auch in Deutschland in „Drip Studios“ verschiedene Infusionen angeboten, die für ein jüngeres, frisches Hautbild sorgen sollen. Auch Vitamin C Infusionen werden häufig durchgeführt, um das Immunsystem zu stärken und gegen Symptome wie Müdigkeit und Antriebslosigkeit anzukämpfen. Da das Vitamin zwar in verschiedene Prozesse verwickelt ist, allerdings nicht von unserem Körper eigenständig produziert werden kann, nehmen wir es hauptsächlich über unsere Nahrung auf – durch frisches Obst und Gemüse zum Beispiel.

    Bei Stress und Mangelernährung werden also gern Infusionen verabreicht, die den Vitaminhaushalt wieder regulieren sollen. Diese werden in der Regel beim HNO-Arzt angeboten, da sie unter anderem die Anfälligkeit für Erkrankungen mindern sollen. Neben Vitamin C gibt es jedoch auch spezielle Mischungen, die gegen Herpes helfen können oder bei Mangel von Vitamin B12 und Eisen eingesetzt werden.

    Der Vorteil gegenüber Nahrungsergänzungsmitteln ist in erster Linie, dass der Wirkstoff auf diese Weise direkt in den Blutkreislauf gelangt und somit vollständig von unserem Körper aufgenommen werden kann. Infusionen dauern in der Regel 20-30 Minuten und werden, je nach Mangel und Bedarf, maximal zwei bis drei Mal die Woche durchgeführt.

    Ein weiterer, innovativer Weg um gegen erste Falten oder ein Doppelkinn vorzugehen, ist die sogenannte Gesichtsfitness. Während wir zum Sport gehen, um die Durchblutung anzuregen und die Haut zu straffen, kann das gleiche Prinzip auch auf unser Gesicht angewendet werden, denn auch das Gesicht besteht aus vielen unterschiedlichen Muskeln, die auch schlaff werden können, wenn man sie nicht trainiert. Das Training fürs Gesicht kann man entweder zuhause machen, in dem man bestimmte Übungen macht – sein Gesicht (mit sauberen Händen) selbst massiert oder Grimassen schneiden, um die Muskulatur zu lockern.

    Alternativ kann man auch ein Studio aufsuchen, bei dem die Gesichtsfitness professionell angeboten wird. Hier in Mitte tut das unter anderem das Studio Wheadon – die intensive Massage verspricht die Hautfunktionen zu stimulieren und auf diese Weise langfristig zu verbessern.

    Der Vorteil? Bei dieser Methode wird die Haut, im Gegensatz zu Methoden wie Spritzen oder Liftings nicht von innen angegriffen, sondern lediglich massiert. Deshalb müsst ihr auch nicht auf eure Kosmetikroutinen danach verzichten, oder mit roten, gereizten Stellen rechnen, wie es bei anderen Beauty-Treatments die Regel ist. Höchstens mit etwas Muskelkater 🙂

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